Hallo ihr treuen Leser,
heute soll nun das versprochene Resümee unseres Abenteuers in Australien folgen.
Es ist schwer, einen passenden Einstieg zu finden, zuviel haben wir erlebt und eine chronologische Abhandlung soll hier nicht folgen. Vielmehr halten wir es für sinnvoll, einen kleinen Appell zu schreiben:
Wir können nur jedem dringend empfehlen, für den es in irgendeiner Weise möglich ist, ein derartiges Abenteuer anzugehen. Es ist absolut eindrucksvoll und einzigartig und es bietet die Chance, einmal ein ganz anderes Leben zu führen, als das was man von zu Hause kennt. Ihr werdet Eindrücke und Erlebnisse sammeln, Erfahrungen machen und diese euer Leben lang nicht vergessen. Und sind wir einmal ehrlich, ist es nicht genau das, worum es im Leben geht ?
Alles was dazugehört ist eine Portion Mut, Entschlossenheit und ein wenig „Kleingeld“ als Startkapital in der Reisekasse. Wenn ihr zudem kein Problem damit habt, euren Lebensstandard zu senken und das Camping für euch zu entdecken, werdet ihr wohl die mit schönste Zeit in eurem Leben erfahren.
Hier, als Anregung dienend, die Tour, die wir gefahren sind. Dazu ein paar Fakten:
- insgesamt ca. 17.200 km,
- wir waren in 6 von 7 Bundesstaaten und
- besuchten 8 der 10 bedeutensten Städte Australiens.
Für Fragen und Tipps sind wir selbstverständlich zu jeder Zeit offen.
An dieser Stelle nun möchten wir euch für eure lieben Kommentare und Grußbotschaften danken. Sie haben uns immer wieder darin bestärkt weiterzuschreiben und es war auch immer wieder schön etwas aus der Heimat zu hören.
Damit verabschieden wir uns und grüßen euch alle noch einmal auf das Herzlichste,
Basti & Micha
Sonntag, 2. September 2007
Mittwoch, 15. August 2007
Zurueck in Deutschland
Hallo ihr Lieben !
Es ist soweit und die Ueberschrift verraet es ja auch schon: Wir sind zurueck in Deutschland !
Aber nun eins nach dem anderen ... Wie beschrieben kehrten wir nach Sydney zurueck, um das Auto zu verkaufen. Dafuer gibt es in Sydney einen Ort der foermlich praedestiniert ist - den Kings Cross Car Market. Dieser, in einem Parkhaus gelegene Verkaufsplatz, bildet eine Orientierung fuer Backpacker die zukuenftig mit dem Auto durch Australien reisen wollen und bietet denjenigen, die das bereits getan haben, die Moeglichkeit ihr Auto anzupreisen. So auch wir. Aufgrund unserer ueberzeugenden Verkaufsanzeige und nicht zuletzt unserem vertrauensvollem Aeusseren verkauften wir unseren "Blue Flash" bereits am zweiten Tag. Wir hatten aber Glueck unser Auto ueberhaupt verkaufen zu koennen, denn am Abend bevor wir im Car Market "eincheckten", wurde versucht unseren "Van" aufzubrechen. Nicht auszudenken, wenn ... Na, ist ja nochmal gut gegangen. Da wir aber 2,5 Wochen fuer den Verkauf des Autos einkalkulierten, hatten wir nun jede Menge Zeit. Ohne Auto und der damit verbundenen Notwendigkeit in Hostels zu uebernachten kann diese Zeit jedoch echt teuer werden. Also riefen wir das Emirates Buero in Melbourne an und erkundigten uns hinsichtlich einer Umbuchung des Fluges. Eine Umbuchungsgebuehr von 55 Euro vorausgesetzt, stellte dies auch absolut kein Problem dar und wir malten uns schon die Ueberraschung und Freude in den Gesichtern unserer Maedels und Familienangehoeriger aus. Anschliessend buchten wir einen Flug mit Virgin Blue von Sydney nach Melbourne und hatten das grosse Glueck noch einmal bei unseren Freunden "einziehen" zu duerfen. Dieses Mal fuer 5 Tage, in denen wir unserem ersten Eindruck von Melbourne vertiefen konnten. Wir moechten uns dafuer an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken !!!

Dann war es aber soweit: Der Tag unseres Rueckfluges und damit das Ende eines traumhaften halben Jahres Australiens war angebrochen. Ein letztes Mal noch fuhren wir in die Stadt, um unser australisches Bankkonto zu schliessen, bevor dann das Kofferpacken auf dem Programm stand. Trotz radikalen Aussortierens waren wir beide ueber der 20 kg Grenze, was aber spaeter kein Problem darstellte. 20:30 Uhr stiegen wir dann in die Luefte Richtung Dubai auf. Am naechsten Morgen 5:30 Uhr kletterten wir aus dem Flieger und uns traf fast der Schlag. Aus dem "winterlichen" Melbourne hinein ins schwuele Dubai, wo schon um diese Uhrzeit die Temperatur jenseits der 30 Grad lag und eine enorme Luftfeuchtigkeit vorherrschte. Aufgrund der Tatsache, dass unser Flug Dubai - Frankfurt/Main jedoch erst 14.30 Uhr auf dem Plan stand, offerierte uns Emirates ein Hotelzimmer in Dubai, was wir dankbar annahmen. Nachdem wir dort 2 Stunden geruht hatten und einen leckeren Snack zu uns nahmen, machten wir uns dann auf zum 7 Sterne Hotel "Burj Al Arab". Anschliessend besuchten wir noch die "Mall of Emirates", ein aeusserst prunkvolles Shopping Center, in der eine riesige Skihalle integiert ist. Das ist schon "crazy", wenn man sich ueberlegt das ausserhalb 40 Grad Celsius und mehr an der Tagesordnung stehen. Wie auch immer, interessant war es in jedem Fall aber da der Weiterflug "drueckte", reichte die Zeit lediglich fuer einen ersten Eindruck von Dubai. Am Abend 19:30 Uhr landeten wir dann erfolgreich in Frankfurt/Main und unser Weg als treue Gefaehrten ueber ein halbes Jahr hinweg endete. Basti fuhr mit dem ICE nach Ulm, um Katja zu ueberraschen und Micha stieg in den naechsten Flieger Richtung Dresden.
Insgesamt betrachtet, glueckte uns die Ueberraschung der Maedels und Familienangehoeriger voll und ganz und wir sind froh wieder gut in der Heimat angekommen zu sein. Ein kleines Resuemee ueber das vergangene halbe Jahr wird dann in den naechsten Tagen auf dieser Seite zu lesen sein. Daher immer schoen http://www.webothindownunder.blogspot.com/ klicken !!!
Bis dahin und ganz liebe Gruesse,
Basti & Micha
Es ist soweit und die Ueberschrift verraet es ja auch schon: Wir sind zurueck in Deutschland !
Aber nun eins nach dem anderen ... Wie beschrieben kehrten wir nach Sydney zurueck, um das Auto zu verkaufen. Dafuer gibt es in Sydney einen Ort der foermlich praedestiniert ist - den Kings Cross Car Market. Dieser, in einem Parkhaus gelegene Verkaufsplatz, bildet eine Orientierung fuer Backpacker die zukuenftig mit dem Auto durch Australien reisen wollen und bietet denjenigen, die das bereits getan haben, die Moeglichkeit ihr Auto anzupreisen. So auch wir. Aufgrund unserer ueberzeugenden Verkaufsanzeige und nicht zuletzt unserem vertrauensvollem Aeusseren verkauften wir unseren "Blue Flash" bereits am zweiten Tag. Wir hatten aber Glueck unser Auto ueberhaupt verkaufen zu koennen, denn am Abend bevor wir im Car Market "eincheckten", wurde versucht unseren "Van" aufzubrechen. Nicht auszudenken, wenn ... Na, ist ja nochmal gut gegangen. Da wir aber 2,5 Wochen fuer den Verkauf des Autos einkalkulierten, hatten wir nun jede Menge Zeit. Ohne Auto und der damit verbundenen Notwendigkeit in Hostels zu uebernachten kann diese Zeit jedoch echt teuer werden. Also riefen wir das Emirates Buero in Melbourne an und erkundigten uns hinsichtlich einer Umbuchung des Fluges. Eine Umbuchungsgebuehr von 55 Euro vorausgesetzt, stellte dies auch absolut kein Problem dar und wir malten uns schon die Ueberraschung und Freude in den Gesichtern unserer Maedels und Familienangehoeriger aus. Anschliessend buchten wir einen Flug mit Virgin Blue von Sydney nach Melbourne und hatten das grosse Glueck noch einmal bei unseren Freunden "einziehen" zu duerfen. Dieses Mal fuer 5 Tage, in denen wir unserem ersten Eindruck von Melbourne vertiefen konnten. Wir moechten uns dafuer an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken !!!
Dann war es aber soweit: Der Tag unseres Rueckfluges und damit das Ende eines traumhaften halben Jahres Australiens war angebrochen. Ein letztes Mal noch fuhren wir in die Stadt, um unser australisches Bankkonto zu schliessen, bevor dann das Kofferpacken auf dem Programm stand. Trotz radikalen Aussortierens waren wir beide ueber der 20 kg Grenze, was aber spaeter kein Problem darstellte. 20:30 Uhr stiegen wir dann in die Luefte Richtung Dubai auf. Am naechsten Morgen 5:30 Uhr kletterten wir aus dem Flieger und uns traf fast der Schlag. Aus dem "winterlichen" Melbourne hinein ins schwuele Dubai, wo schon um diese Uhrzeit die Temperatur jenseits der 30 Grad lag und eine enorme Luftfeuchtigkeit vorherrschte. Aufgrund der Tatsache, dass unser Flug Dubai - Frankfurt/Main jedoch erst 14.30 Uhr auf dem Plan stand, offerierte uns Emirates ein Hotelzimmer in Dubai, was wir dankbar annahmen. Nachdem wir dort 2 Stunden geruht hatten und einen leckeren Snack zu uns nahmen, machten wir uns dann auf zum 7 Sterne Hotel "Burj Al Arab". Anschliessend besuchten wir noch die "Mall of Emirates", ein aeusserst prunkvolles Shopping Center, in der eine riesige Skihalle integiert ist. Das ist schon "crazy", wenn man sich ueberlegt das ausserhalb 40 Grad Celsius und mehr an der Tagesordnung stehen. Wie auch immer, interessant war es in jedem Fall aber da der Weiterflug "drueckte", reichte die Zeit lediglich fuer einen ersten Eindruck von Dubai. Am Abend 19:30 Uhr landeten wir dann erfolgreich in Frankfurt/Main und unser Weg als treue Gefaehrten ueber ein halbes Jahr hinweg endete. Basti fuhr mit dem ICE nach Ulm, um Katja zu ueberraschen und Micha stieg in den naechsten Flieger Richtung Dresden.
Insgesamt betrachtet, glueckte uns die Ueberraschung der Maedels und Familienangehoeriger voll und ganz und wir sind froh wieder gut in der Heimat angekommen zu sein. Ein kleines Resuemee ueber das vergangene halbe Jahr wird dann in den naechsten Tagen auf dieser Seite zu lesen sein. Daher immer schoen http://www.webothindownunder.blogspot.com/ klicken !!!
Bis dahin und ganz liebe Gruesse,
Basti & Micha
Dienstag, 31. Juli 2007
Adelaide - Great Ocean Road - Melbourne
Hi Leute !
Den letzten Bericht beendeten wir damit, dass wir uns auf dem Weg nach Adelaide befanden. Nach den Eindruecken, die wir im Outback gesammelt haben fuhren wir ueber Coober Pedy, wo 80 % des weltweiten Opalvorkommens gefoerdert werden, bis zur Hauptstadt Suedaustraliens. Das waren insgesamt noch einmal 1600 km in 2 Tagen und freuten uns ueber die erfolgreiche Durchquerung des Outback und der Tatsache wieder zurueck in der Zivilisation zu sein.
Den letzten Bericht beendeten wir damit, dass wir uns auf dem Weg nach Adelaide befanden. Nach den Eindruecken, die wir im Outback gesammelt haben fuhren wir ueber Coober Pedy, wo 80 % des weltweiten Opalvorkommens gefoerdert werden, bis zur Hauptstadt Suedaustraliens. Das waren insgesamt noch einmal 1600 km in 2 Tagen und freuten uns ueber die erfolgreiche Durchquerung des Outback und der Tatsache wieder zurueck in der Zivilisation zu sein.
So verbrachten wir einige Tage in Adelaide und erkundeten die Stadt. South Australia ist auch als "Festivale State" bekannt und so fuehrte unser Weg zum "Festival Center Complex". Ein Muss fuer einen Besuch in Adelaide ist ferner die Fahrt mit der 1929 gebauten Strassenbahn nach Glenelg, einem am "Beach" gelegenen Stadtteil, der zum Spaziergang am Strand oder dem Bummeln durch Geschaefte einlaedt. Anschliessend freuten wir uns auf das naechste Highlight Australiens - die Great Ocean Road, die auf der Strecke zwischen Adelaide und Melbourne liegt. Sie ist eine spektakulaere Panoramastrasse entlang der Kueste mit zahlreichen Sehenswuerdigkeiten. Die wohlbekannteste Attraktion bilden die "12 Apostels", die wir puenktlich zum Sonnenuntergang erreichten. Absolut eindrucksvoll stehen diese Sandsteinfelsen vor der Kueste Australiens von denen leider aber nur noch elf uebrig geblieben sind, da im Juli 2005 einer von ihnen in sich zusammenstuerzte. Darueber hinaus besuchten wir die Sehenswuerdigkeiten "Loch Ard George", "London Bridge", "The Arch", "The Grotto", "Bay of Islands", ... Dem Strassenverlauf entlang der Kueste folgend erreichten wir Melbourne. Eine in Cairns kennengelernte deutsche Familie, die bereits vor 10 Jahren ausgewandert ist lud uns damals ein sie in Melbourne zu besuchen und so folgten wir dankbar der Einladung und waren froh nach ewig langer Zeit einmal wieder in einem richtigen Bett schlafen zu koennen. Dort verbrachten wir 2 Tage und bekamen einen ersten Eindruck von Melbourne, einer Weltmetropole vergleichbar mit Sydney.
Da aber die Zeit drueckte, am 18.08.2007 werden wir ja schon wieder da sein, und wir vorher noch unseren "Van" verkaufen muessen, machten wir uns wieder auf den Weg nach Sydney. Da bekanntlich dort 98 % aller "Backpacker" ankommen, rechnen wir uns fuer den Verkauf des Autos gute Chancen aus. Wir hoffen uns daher das naechste Mal mit der positiven Nachricht eines verkauften Autos bei euch melden zu koennen. Drueckt uns dafuer bitte die Daumen und wenn ihr jemanden kennt, der nach Australien kommt, dann sagt Bescheid :-)
Liebe Gruesse von uns 2,
Basti & Micha
Freitag, 20. Juli 2007
Das rote Zentrum Australiens
Hallo zusammen !
Wie versprochen melden wir uns heute mit einem neuen Bericht vom Roten Zentrum bei euch. Alice Springs, als die groesste Stadt im Zentrum Australiens, verspruehte allerdings kein Wohlgefuehl. Die dort zum groessten Teil ansaessigen Aboriginals schauten uns keinesfalls freundlich und aufgeschlossen an, so dass wir uns recht unerwuenscht vorkamen und unwohl fuehlten.
Wie versprochen melden wir uns heute mit einem neuen Bericht vom Roten Zentrum bei euch. Alice Springs, als die groesste Stadt im Zentrum Australiens, verspruehte allerdings kein Wohlgefuehl. Die dort zum groessten Teil ansaessigen Aboriginals schauten uns keinesfalls freundlich und aufgeschlossen an, so dass wir uns recht unerwuenscht vorkamen und unwohl fuehlten.
Voller Vorfreude auf das was noch vor uns lag, verliesen wir Alice Springs und so wie sich spaeter herausstellte, war das auch absolut gerechtfertigt. Unser Weg fuehrte uns als erstes zum Kings Canyon. Wir unternahmen eine beeindruckende Canyon Wanderung. Entlang von steilen Felswaenden und Schluchten erreichten wir den "Garden of Eden", ein "rockpool" umschlossen von Palmen am Ende des Canyons. Anschliessend wartete das lang ersehnte Highlight, der Ayers Rock, auf uns. Nach ca. 300 km Fahrt kamen wir puenktlich zum Sonnenuntergang am Uluru an. Uluru ist der Name des Ayers Rock in der Sprache der australischen Ureinwohner. Ein einzigartiges Farbenspiel bot uns und unsere Erwatungen wurden gar uebertroffen. Am naechsten Tag machten wir uns auf, um den Berg bei Tageslicht zu erkunden. Entgegen dem Verhalten der meisten Touristen, die den Felsen wie Ameisen besteigen, respektierten wir die Bitte der Aboriginals den Berg nicht zu erklimmen und schauten uns vielmehr einzelne Attraktionen um den Ayers Rock herum an. Lediglich 50 km davon entfernt liegen die "Olgas", eine sehr beeindruckende Felsformation, die ebenfalls ein Ausflugsziel in diesem Nationalpark darstellen.
Insgesamt betrachtet stellt das "red center" eine Landschaft dar, die in dieser Art sicherlich einzigartig ist und wir sind froh, diese gesehen zu haben. Nach diesen erlebnisreichen Tagen fuehrte uns unser Weg erneut ueber einsame Highways und trostlose Gegenden nach South Australia in die Hauptstadt Adelaide. Fotos und Reiseberichte davon gibt es aber erst das naechste Mal - also immer schoen http://www.webothindowunder.blogspot.com/ klicken :-)))
Beste Gruesse,
Basti & Micha
Freitag, 13. Juli 2007
On the Road
Hey liebe Leute !
Den vorangegangenen Bericht beendeten wir mit den Worten "starten gleich durch" und das taten wir auch. Die letzten Tage verbrachten wir auf der Strecke zwischen Cairns und Alice Springs, die eine Entfernung von 2500 km misst.

Vorbei am Mission Beach ging es am ersten Tag bis Townsville und dem Darauffolgenden bis Mount Isa. In Mount Isa, der groessten Minenstadt Australiens, goennten wir unserem "Blue Flash" einen Service. Mit frischem Oel und Filter ging es weiter bis zu der wohl beruehmtesten Kreuzung Australiens "Three Ways". Hier gilt es sich zu entscheiden zwischen Darwin, Alice Springs oder dem Weg zurueck nach Townsville. Am benachbarten Roadhouse naechtigten wir. In der Morgendaemmerung des naechsten Tages brachen wir auf zu den Devils Marbeles. Am Fusse dieser riesigen Granitbloecke fruehstueckten wir und fuhren anschliessend weiter nach Alice Springs. Nach einer eisigen Nacht bei -2 Grad Celsius besuchten wir heute die eindrucksvolle Felsspalte "Standley Chasm". Da nur um die Mittagszeit die Sonne in sie einfaellt, hatten wir das Glueck zur richtigen Zeit vorort gewesen zu sein und konnten sie in einem maerchenhaften Rotton bestaunen.
Die zurueckgelegte Strecke kann jedoch als endlos und einsam bezeichnet werden. Einzige Abwechslung bildeten die sog. "Road Trains", LKWs mit der Laenge von ueber 50 m, die gelegentlichen "PP" am Strassenrand und aller 200 km eine Ortschaft mit Tankstelle. Aber nicht nur in Deutschland aergert ihr euch vielleicht ueber die erhoehten Benzinpreise, auch hier hat es uns fast von Socken gehauen. Waren es in Townsville noch 1.15 Dollar pro Liter stiegen die Preise im Outback bis auf 1.81 Dollar pro Liter. Insgesamt betrachtet war aber auch dies eine tolle Erfahrung und wir lernten wie wahre Groesse Australiens kennen. Schon bald werden wir nun am Ayers Rock sein und euch beim naechsten Mal davon berichten.
Bis dahin sagen,
Basti & Micha
Den vorangegangenen Bericht beendeten wir mit den Worten "starten gleich durch" und das taten wir auch. Die letzten Tage verbrachten wir auf der Strecke zwischen Cairns und Alice Springs, die eine Entfernung von 2500 km misst.
Vorbei am Mission Beach ging es am ersten Tag bis Townsville und dem Darauffolgenden bis Mount Isa. In Mount Isa, der groessten Minenstadt Australiens, goennten wir unserem "Blue Flash" einen Service. Mit frischem Oel und Filter ging es weiter bis zu der wohl beruehmtesten Kreuzung Australiens "Three Ways". Hier gilt es sich zu entscheiden zwischen Darwin, Alice Springs oder dem Weg zurueck nach Townsville. Am benachbarten Roadhouse naechtigten wir. In der Morgendaemmerung des naechsten Tages brachen wir auf zu den Devils Marbeles. Am Fusse dieser riesigen Granitbloecke fruehstueckten wir und fuhren anschliessend weiter nach Alice Springs. Nach einer eisigen Nacht bei -2 Grad Celsius besuchten wir heute die eindrucksvolle Felsspalte "Standley Chasm". Da nur um die Mittagszeit die Sonne in sie einfaellt, hatten wir das Glueck zur richtigen Zeit vorort gewesen zu sein und konnten sie in einem maerchenhaften Rotton bestaunen.
Die zurueckgelegte Strecke kann jedoch als endlos und einsam bezeichnet werden. Einzige Abwechslung bildeten die sog. "Road Trains", LKWs mit der Laenge von ueber 50 m, die gelegentlichen "PP" am Strassenrand und aller 200 km eine Ortschaft mit Tankstelle. Aber nicht nur in Deutschland aergert ihr euch vielleicht ueber die erhoehten Benzinpreise, auch hier hat es uns fast von Socken gehauen. Waren es in Townsville noch 1.15 Dollar pro Liter stiegen die Preise im Outback bis auf 1.81 Dollar pro Liter. Insgesamt betrachtet war aber auch dies eine tolle Erfahrung und wir lernten wie wahre Groesse Australiens kennen. Schon bald werden wir nun am Ayers Rock sein und euch beim naechsten Mal davon berichten.
Bis dahin sagen,
Basti & Micha
Sonntag, 8. Juli 2007
Es gab wieder Arbeit ...
Hallo liebe Leser !
Zunaechst ein dickes SORRY, dass wir uns mit dem heutigen Bericht so viel Zeit gelassen haben. Ihr habt sicherlich schon oefters die Seite besucht, jedoch ohne jegliche Neuigkeiten. Dass soll sich heute aendern !
Wie angedeutet waren wir in den letzten Wochen nach der Abreise unserer Maedels wieder dazu gezwungen Arbeit zu finden. In diesen 4 Wochen hat es uns daran auch nicht gemangelt. Wir uebten gleich 3 verschiedene Taetigkeiten aus. Unser erster Job fuehrte uns nach Port Douglas, wo wir an einem "movie set" arbeiteten. Ja, ihr lest richtig, wir waren beim Film beschaeftigt und es handelte sich dabei um den Steven Spielberg und Tom Hanks Film "Pacific". Das war schon recht erlebnisreich auch wenn wir sie leider nicht persoenlich angetroffen haben. Unsere Aufgabe war es schwerpunktmaessig ein 110 m langes und 15 m breites Zelt aufzubauen, welches spaeter als Umkleideraeume, make-up und Haarstyling genutzt werden soll. Fast eine Woche Dauerregen erschwerten jedoch die Arbeitsbedingungen erheblich. Nach 8 Tagen war dann aber dieser Auftrag beendet und wir fuhren in die Tablelands nach Mareeba. Dort bekamen wir einen Job bei dem wir Mangobaeume verschneiden mussten. So schnitten und saegten wir von morgens 7.00 Uhr bis nachmittags 17.30 Uhr an dutzenden von Baeumen herum. Nach 3 Tagen harter Arbeit und einem dicken Scheck in der Tasche erhielten wir einen Anruf vom 5 Sterne "Sheraton Mirage" Hotel in Port Douglas (www.sheraton.com/PortDouglas), die uns fuer "Housekeeping" benoetigten. Also tauschten wir Saege und Gartenschere gegen Putzlappen und Spruehflasche. Wir reinigten nun fuer eine Woche die Villen superreicher Leute (Uebernachtung: 1500 - 2500 Dollar pro Nacht). Da blieb uns schon manchmal vor lauter Luxus der Mund offen stehen. Unsere Hauptaufgaben waren Betten frisch beziehen und Badezimmer sauber machen. Die Arbeit war klasse und hat uns jede Menge Spass gemacht.
Jetzt koennt ihr vielleicht auch ein wenig nachvollziehen, dass wir vor lauter Arbeit keine richtige Zeit hatten einen neuen Bericht zu verfassen. Nun haben wir aber genug vom Arbeiten und machen uns auf die Reise ins Rote Zentrum. Voller Erwartung auf nichts als rote Wueste und einen grossen Stein (Ayers Rock) starten wir auch gleich durch.
Daher bis zum naechsten Bericht - ganz liebe Gruesse,
Basti & Micha
Zunaechst ein dickes SORRY, dass wir uns mit dem heutigen Bericht so viel Zeit gelassen haben. Ihr habt sicherlich schon oefters die Seite besucht, jedoch ohne jegliche Neuigkeiten. Dass soll sich heute aendern !
Wie angedeutet waren wir in den letzten Wochen nach der Abreise unserer Maedels wieder dazu gezwungen Arbeit zu finden. In diesen 4 Wochen hat es uns daran auch nicht gemangelt. Wir uebten gleich 3 verschiedene Taetigkeiten aus. Unser erster Job fuehrte uns nach Port Douglas, wo wir an einem "movie set" arbeiteten. Ja, ihr lest richtig, wir waren beim Film beschaeftigt und es handelte sich dabei um den Steven Spielberg und Tom Hanks Film "Pacific". Das war schon recht erlebnisreich auch wenn wir sie leider nicht persoenlich angetroffen haben. Unsere Aufgabe war es schwerpunktmaessig ein 110 m langes und 15 m breites Zelt aufzubauen, welches spaeter als Umkleideraeume, make-up und Haarstyling genutzt werden soll. Fast eine Woche Dauerregen erschwerten jedoch die Arbeitsbedingungen erheblich. Nach 8 Tagen war dann aber dieser Auftrag beendet und wir fuhren in die Tablelands nach Mareeba. Dort bekamen wir einen Job bei dem wir Mangobaeume verschneiden mussten. So schnitten und saegten wir von morgens 7.00 Uhr bis nachmittags 17.30 Uhr an dutzenden von Baeumen herum. Nach 3 Tagen harter Arbeit und einem dicken Scheck in der Tasche erhielten wir einen Anruf vom 5 Sterne "Sheraton Mirage" Hotel in Port Douglas (www.sheraton.com/PortDouglas), die uns fuer "Housekeeping" benoetigten. Also tauschten wir Saege und Gartenschere gegen Putzlappen und Spruehflasche. Wir reinigten nun fuer eine Woche die Villen superreicher Leute (Uebernachtung: 1500 - 2500 Dollar pro Nacht). Da blieb uns schon manchmal vor lauter Luxus der Mund offen stehen. Unsere Hauptaufgaben waren Betten frisch beziehen und Badezimmer sauber machen. Die Arbeit war klasse und hat uns jede Menge Spass gemacht.
Jetzt koennt ihr vielleicht auch ein wenig nachvollziehen, dass wir vor lauter Arbeit keine richtige Zeit hatten einen neuen Bericht zu verfassen. Nun haben wir aber genug vom Arbeiten und machen uns auf die Reise ins Rote Zentrum. Voller Erwartung auf nichts als rote Wueste und einen grossen Stein (Ayers Rock) starten wir auch gleich durch.
Daher bis zum naechsten Bericht - ganz liebe Gruesse,
Basti & Micha
Montag, 18. Juni 2007
Urlaub zu 4 - Teil IV
Heute nun folgt der vierte und zugleich letzte Teil unseres gemeinsamen vierwoechigen Urlaubes. Diesen verbrachten wir in Cairns und da ja bekanntlich das Beste zum Schluss kommt, war uns ein 5 Sterne BIG 4 Campsite gerade recht. Nachdem wir aber drei Wochen im Auto und Zelt genaechtigt hatten, leisteten wir uns den Luxus einer "Cabin", was definitiv die richtige Entscheidung war. Zudem nutzten wir den Aufenthalt in Cairns damit jedem Paerchen auch einmal die Moeglichkeit gegeben wird, Zeit zu zweit zu verbringen. Dementsprechend gestaltete jeder fuer diese Woche seine eigenen Plaene.
So nutzten Katja und Basti die herrliche Sonne am Montag und fuhren an den wunderschoenen Ellis Beach, der sich etwas noerdlich von Cairns befindet, um noch ein bisschen Braeune zu bekommen – einfach mal die Seele baumeln lassen ... Am darauf folgenden Tag machten wir einen Ausflug nach Kuranda. Um dorthin zu kommen, nahmen wir die Skyrail, die ueber herrlichen Regenwald fuehrt und zugleich die laengste Seilbahn der Welt ist. Die Zwischenstopps luden immer wieder zu einem kleinen Spaziergang und wunderbaren Ausblicken ein. Den Mittwoch wollten wir urspruenglich eine Tour auf das Great Barrier Reef machen, aber aufgrund von nicht so gutem Wetter, hatten wir das auf Donnerstag verlegt und nutzten so die Zeit zum Bummeln in der Stadt. Am Donnerstag morgen hiess es dann zeitig aufstehen, denn 7:00 Uhr wurden wir vom Campingplatz abgeholt. Nach kurzer Busfahrt ging es dann an Bord und wir segleten 2,5 Stunden raus auf das Great Barrier Reef, zu Michaelmans Cay – einer wunderschoenen kleinen Sandinsel. Dort nahm Basti dann die Gelegenheit wahr und ging tauchen, waehrend Katja durch das Riff schnorchelte. Anschliessend waren wir beide sehr hungrig und staerkten uns an einem koestlichen Buffet, an dem nichts fehlte. So wurde auch dieser Tag zu einem traumhaften Erlebnis in unserem gemeinsamen Urlaub.
So machten Marlit und Micha sich montags auf, Kuranda zu erkunden. Es ist ein kleines Dorf, welches sehr schoen in den "Tablelands" gelegen ist. Die groessere Attraktion ist aber eher der Weg dahin. Um Kuranda zu erreichen gibt es neben dem Auto die Moeglichkeit der "Scenic Railway", der aeltesten Eisenbahn Australiens, und der Skyrail, der laengsten Seilbahn der Welt, die ueber die Wipfel des Regenwaldes fuehrt. So fuhren wir mit der Eisenbahn hinauf und "schwebten" mit der Seilbahn wieder zu Tale. Eines ist aber noch absolut erwaehnenswert. Vorort gibt es einen sehr schoenen Wildlife Park, wo wir neben Koalas streicheln auch Kaengurus und Wallabies fuettern konnten. Am naechsten Tag wurde ein kleiner Ruhetag eingelegt, bevor es dann fuer zwei Tage zum Cape Tribulation ging. Auf dem Weg dahin besuchten wir noch Mossman George National Park, in dem wir eine wunderschoene Regenwaldwanderung unternahmen und Micha, recht kuehn, im Fluss zwischen Felsen badete. Spater angekommen am Cape Tribulation konnten wir feststellen, dass es ein einzigartiger Strand am Rande des Daintree National Parks ist, der sich zurecht mit dem Slogan "Where the reef meets the rainforest" schmueckt. Da dort aber aufgrund erhoehten Kokrodilaufkommens Schwimmen strengstens untersagt ist, stoerten wir uns auch weniger am doch recht "bescheidenen" Wetter. Auf dem Weg zurueck nach Cairns passierten wir noch einige tolle Straende und genossen die Zweisamkeit.

Am Freitag hiess es dann jedoch Kofferpacken und der fantastische Urlaub naeherte sich dem Ende. Endgueltig war es dann am Samstag soweit und uns allen viel der Abschied schwer.
So nutzten Katja und Basti die herrliche Sonne am Montag und fuhren an den wunderschoenen Ellis Beach, der sich etwas noerdlich von Cairns befindet, um noch ein bisschen Braeune zu bekommen – einfach mal die Seele baumeln lassen ... Am darauf folgenden Tag machten wir einen Ausflug nach Kuranda. Um dorthin zu kommen, nahmen wir die Skyrail, die ueber herrlichen Regenwald fuehrt und zugleich die laengste Seilbahn der Welt ist. Die Zwischenstopps luden immer wieder zu einem kleinen Spaziergang und wunderbaren Ausblicken ein. Den Mittwoch wollten wir urspruenglich eine Tour auf das Great Barrier Reef machen, aber aufgrund von nicht so gutem Wetter, hatten wir das auf Donnerstag verlegt und nutzten so die Zeit zum Bummeln in der Stadt. Am Donnerstag morgen hiess es dann zeitig aufstehen, denn 7:00 Uhr wurden wir vom Campingplatz abgeholt. Nach kurzer Busfahrt ging es dann an Bord und wir segleten 2,5 Stunden raus auf das Great Barrier Reef, zu Michaelmans Cay – einer wunderschoenen kleinen Sandinsel. Dort nahm Basti dann die Gelegenheit wahr und ging tauchen, waehrend Katja durch das Riff schnorchelte. Anschliessend waren wir beide sehr hungrig und staerkten uns an einem koestlichen Buffet, an dem nichts fehlte. So wurde auch dieser Tag zu einem traumhaften Erlebnis in unserem gemeinsamen Urlaub.
So machten Marlit und Micha sich montags auf, Kuranda zu erkunden. Es ist ein kleines Dorf, welches sehr schoen in den "Tablelands" gelegen ist. Die groessere Attraktion ist aber eher der Weg dahin. Um Kuranda zu erreichen gibt es neben dem Auto die Moeglichkeit der "Scenic Railway", der aeltesten Eisenbahn Australiens, und der Skyrail, der laengsten Seilbahn der Welt, die ueber die Wipfel des Regenwaldes fuehrt. So fuhren wir mit der Eisenbahn hinauf und "schwebten" mit der Seilbahn wieder zu Tale. Eines ist aber noch absolut erwaehnenswert. Vorort gibt es einen sehr schoenen Wildlife Park, wo wir neben Koalas streicheln auch Kaengurus und Wallabies fuettern konnten. Am naechsten Tag wurde ein kleiner Ruhetag eingelegt, bevor es dann fuer zwei Tage zum Cape Tribulation ging. Auf dem Weg dahin besuchten wir noch Mossman George National Park, in dem wir eine wunderschoene Regenwaldwanderung unternahmen und Micha, recht kuehn, im Fluss zwischen Felsen badete. Spater angekommen am Cape Tribulation konnten wir feststellen, dass es ein einzigartiger Strand am Rande des Daintree National Parks ist, der sich zurecht mit dem Slogan "Where the reef meets the rainforest" schmueckt. Da dort aber aufgrund erhoehten Kokrodilaufkommens Schwimmen strengstens untersagt ist, stoerten wir uns auch weniger am doch recht "bescheidenen" Wetter. Auf dem Weg zurueck nach Cairns passierten wir noch einige tolle Straende und genossen die Zweisamkeit.
Am Freitag hiess es dann jedoch Kofferpacken und der fantastische Urlaub naeherte sich dem Ende. Endgueltig war es dann am Samstag soweit und uns allen viel der Abschied schwer.
Nun sind wir wieder zu zweit und auf Jobsuche, da der Urlaub halt doch recht deutliche Spuren auf dem Bankkonto hinterlassen hat. Davon aber das naechste Mal mehr.
Viele liebe Gruesse an alle in der Heimat !!!
Katja und Basti & Marlit und Micha
Viele liebe Gruesse an alle in der Heimat !!!
Katja und Basti & Marlit und Micha
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